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	<title>Mission (Zeugen Jehovas) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-19T08:43:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Christ-Wiki.de</subtitle>
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		<id>https://christ-wiki.de/index.php?title=Mission_(Zeugen_Jehovas)&amp;diff=1519&amp;oldid=prev</id>
		<title>Lothar.Gassmann: Kategorie Zeugen Jehovas eingefügt</title>
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		<updated>2022-05-08T00:25:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie Zeugen Jehovas eingefügt&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Footer-Neu|LITERATURE=L. Gassmann; Kleines Zeugen Jehovas Handbuch; MABO PROMOTION (Oktober 2006&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;{{Footer-Neu|LITERATURE=L. Gassmann; Kleines Zeugen Jehovas Handbuch; MABO PROMOTION (Oktober 2006&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Lothar.Gassmann</name></author>
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		<id>https://christ-wiki.de/index.php?title=Mission_(Zeugen_Jehovas)&amp;diff=1447&amp;oldid=prev</id>
		<title>Lothar.Gassmann: Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ ==Mission von Seiten der Zeugen Jehovas== ZJ sind perfekt geschulte Missionare für ihre Sache. Im Artikel &gt;Leben und Dienst der Zeugen Jehovas habe ich die Schulungs-programme genannt, in die sie eingegliedert sind. Um ihren mis-sionarischen Einsatz, insbesondere im »Haus-zu-Haus-Dienst« besser zu verstehen, zitiere ich nachfolgend einige Passagen aus dem Buch der WTG mit dem Titel »Unterredungen anhand der Schriften«. Es ist ein Handbuch, in…“</title>
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		<updated>2022-05-03T19:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ ==Mission von Seiten der Zeugen Jehovas== ZJ sind perfekt geschulte Missionare für ihre Sache. Im Artikel &amp;gt;Leben und Dienst der Zeugen Jehovas habe ich die Schulungs-programme genannt, in die sie eingegliedert sind. Um ihren mis-sionarischen Einsatz, insbesondere im »Haus-zu-Haus-Dienst« besser zu verstehen, zitiere ich nachfolgend einige Passagen aus dem Buch der WTG mit dem Titel »Unterredungen anhand der Schriften«. Es ist ein Handbuch, in…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
==Mission von Seiten der Zeugen Jehovas==&lt;br /&gt;
ZJ sind perfekt geschulte Missionare für ihre Sache. Im Artikel &amp;gt;Leben und Dienst der Zeugen Jehovas habe ich die Schulungs-programme genannt, in die sie eingegliedert sind. Um ihren mis-sionarischen Einsatz, insbesondere im »Haus-zu-Haus-Dienst« besser zu verstehen, zitiere ich nachfolgend einige Passagen aus dem Buch der WTG mit dem Titel »Unterredungen anhand der Schriften«. Es ist ein Handbuch, in dem der einzelne ZJ genaue Hinweise, ja vorgegebene Fragen und Antworten für das Ge-spräch an den Haustüren findet. Im Kapitel »Hinweise für die Benutzung des Buches« wird folgendes ausgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Die Antworten sollten nicht auswendig gelernt werden, aber sicher-lich wird es nützlich sein, genau zu prüfen, warum andere damit Erfolg hatten; gib die Gedanken dann in eigenen Worten wieder« (S. 8).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handbuch geht auf Themen ein, »die heutzutage viele Leute beschäftigen«, um so einen Anknüpfungspunkt für das Gespräch zu finden. Aber auch grundlegende biblische Fragen werden angesprochen. So reicht die Palette der lexikonartig gegliederten Abschnitte von »Abfall, Abtrünnigkeit« über »Abtreibung«, »Drei-einigkeit«, »Evolution«, »Feiertage«, »Frauen«, »Philosophie«, »Sexualität«, »Spiritismus« und vieles andere bis hin zum »Zun-genreden«. Die Themen sind auf Christen und Nichtchristen zu-geschnitten. Sie werden »nicht ausführlich abgehandelt«, son-dern es werden Bibeltexte zitiert und kurz kommentiert. Auch Jesus habe Fragen beantwortet, »indem er Bibeltexte zitierte und gelegentlich passende Gleichnisse gebrauchte, die aufrichtigge-sinnten Personen erleichterten, das, was die Bibel sagt, anzu-nehmen« (S. 7). Im Kapitel »Einleitungen für den Predigtdienst« werden dann vorformulierte »Aufhänger« für Gespräche wieder-gegeben. Zunächst wird dem ZJ empfohlen, freundlich und echt mit den Menschen umzugehen, um ihr Herz zu gewinnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:»Echtes Interesse am Wohlergehen der Menschen, die wir besuchen, wird uns wie einst Jesus helfen, das Herz anzusprechen (Mk 6,34). Ein solches echtes Interesse zeigt sich unter anderem darin, daß wir freundlich lächeln, eine freundliche Art haben, bereit sind zuzuhören, wenn sie etwas sagen, und unsere Bemerkungen danach ausrichten, und auch darin, daß wir Fragen stellen, die sie dazu ermuntern, sich zu äußern, so daß wir ihren Standpunkt besser verstehen können« (S. 9).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wird dem Haustür-Missionar nahegelegt, auf existentielle Themen wie »Alter/Tod«, »Familie/Kinder«, »Krieg/Frieden«, »Leben/Glück«, »Ungerechtigkeit/Leid« und »Verbre-chen/Sicherheit« Bezug zu nehmen, aber unter Umständen auch gleich auf »Bibel/ Gott«, »Harmagedon«, »Heimbibelstudium«, »Königreich«, »Letzte Tage« und ähnliches zu sprechen zu kommen. Um Menschen »abzuholen«, werden z. B. folgende »bewährten« Einleitungen genannt:&amp;lt;blockquote&amp;gt;»Haben Sie sich schon einmal mit der Frage beschäftigt, ob mit dem Tod alles vorbei ist? Oder ob es irgend etwas nach dem Tode gibt... Wir sprechen mit unseren Mitmenschen darüber, was getan werden kann, damit stets für alle genügend Arbeit und Wohnraum vorhanden ist...&lt;br /&gt;
Wir sprechen mit unseren Mitmenschen über eine gute Regierung. Die meisten Menschen wünschen sich eine Regierung, die frei von Korruption ist, allen eine Arbeitsmöglichkeit gibt und für jeden gute Wohnverhältnisse schafft. Welche Art von Regierung könnte Ihrer Meinung nach all das bewirken?...&lt;br /&gt;
Wir wenden uns an Personen, denen am Herzen liegt, ein noch glücklicheres Familienleben zu führen...&lt;br /&gt;
Wir alle möchten, daß unsere Kinder ein glückliches Leben führen...&lt;br /&gt;
Heutzutage ist fast jeder über die atomare Bedrohung beunruhigt. Halten Sie es für möglich, daß wir auf der Erde jemals echten Frieden haben werden?...&lt;br /&gt;
Ich möchte Ihnen gerne eine Frage stellen. Welches der zahlreichen Probleme, denen die Menschheit heute gegenübersteht, sollte nach Ihrer Meinung zuerst gelöst werden? [Nachdem du erfahren hast, was den Wohnungsinhaber am meisten beunruhigt, verwende dies als Gesprächsgrundlage]« (S. 9 ff.).&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Existentielle Nöte und Fragen der Menschen werden aufgegriffen - und als Antwort werden dann die Paradies- Versprechungen der WTG angeboten – und »jetzt« schon die »Geborgenheit« in der Theokratischen Organisation als dem endzeitlichen »Gottesvolk«, das Harmagedon überleben wird. Die Menschen werden gekö-dert mit einer Mischung von Angst vor der Vernichtung bei Har-magedon und der Hoffnung auf die Lösung aller ihrer Probleme mit Hilfe Jehovas, der sich allein der WTG bedient. Hieß es in altkirchlicher Zeit »Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil«, so wendet heute die WTG in sektenhafter Verengung diesen Spruch durch ihre Haltung auf sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch »Unterredungen« gibt jedoch nicht nur Hinweise zur Anknüpfung mit Hilfe von existentiell berührenden oder bibli-schen Themen, sondern auch Tips für das Gespräch mit Angehö-rigen nichtchristlicher Religionen (speziell Buddhisten, Hindus, Juden und Moslems) und mit Menschen, die sich einem Ge-spräch entziehen wollen, etwa durch Aussagen wie »Ich bin nicht interessiert«, »Ich bin beschäftigt« oder »Ich habe meine eigene Religion«. In der Regel versucht dann der ZJ, doch schnell auf ein aktuelles Thema hinzulenken, um dadurch das Interesse des Wohnungsinhabers zu wecken. So heißt es in der »Unterredun-gen«-Schrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:» ... mit Unterscheidungsvermögen ist es oft möglich, Äußerungen, durch die ein Gespräch abgebrochen werden soll, als eine Aus-gangsbasis für die Fortsetzung der Unterhaltung zu benutzen« (S. 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine solche »Gesprächsführung« sei hier wieder-gegeben. Auf die Äußerung »Ich bin nicht interessiert« könnte der ZJ antworten:&amp;lt;blockquote&amp;gt;»Ich kann Sie verstehen, wenn Sie sagen möchten, daß Sie an einer anderen Religion nicht interessiert sind. Höchstwahrscheinlich sind Sie aber daran interessiert, welche Zukunft wir angesichts der Bedro-hung durch einen Atomkrieg erwarten können [oder wie wir unsere Kinder vor dem Drogenmißbrauch schützen können; oder was gegen das Verbrechen getan werden kann, damit wir uns nicht mehr fürch-ten müssen, auf die Straße zu gehen; usw.] Ist in Ihren Augen eine echte Lösung in Sieht?« (S. 16).&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Trotz einer solchen perfekt einstudierten Gesprächsführung ha-ben die ZJ - zumindest in Ländern wie Deutschland – an Haustü-ren nur mäßigen Erfolg. Das dürfte daran liegen, daß sie auf-grund ihrer zahlreichen Sonderlehren und ihrer aufdringlichen Art sehr stark den Ruf einer »Sekte« besitzen, ja sogar als die klassi-sche Sekte überhaupt gelten - und das durchaus zu Recht. Bei den meisten Menschen geht daher die Haustüre gleich wieder zu, wenn sie den Namen »ZJ« hören. Man versteht daher, daß sich die WTG gerade in solchen Ländern wie Deutschland um eine vermehrte Anerkennung - etwa als »Körperschaft des öffentlichen Rechts« (KdöR) – bemüht hat, was ihr angesichts der heutigen Relativierung christlicher Bekenntnisse seitens verschiedener Regierungen auch Schritt für Schritt (durch weltliche Prozesse!) gelungen ist. Ob nun für ihre Missionare, Pioniere und Verkündi-ger die Haustüren weiter aufgehen, wird abzuwarten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ganz unabhängig von dieser bedenklichen Entwicklung sollte für überzeugte und im Glauben gefestigte Christen gelten: Machen Sie Ihre Haustür für ZJ weit auf! Die Begegnung mit ZJ ist nämlich eine - freilich nicht einfache - missionarische Möglichkeit. Im folgenden Abschnitt gebe ich einige Tips für die missionari-sche Begegnung von überzeugten Christen mit Anhängern der WTG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mission an Zeugen Jehovas ==&lt;br /&gt;
Betrachten Sie die ZJ an Ihrer Haustür nicht als Ihre Feinde, sondern als Menschen, die Gott Ihnen geschickt hat, damit Sie diesen die rettende Botschaft vom dreieinigen Gott und der Erlö-sung durch Jesus Christus weitersagen können.&lt;br /&gt;
#Beten Sie vor und nach der Begegnung für diese Menschen. Beten Sie auch während der Begegnung, aber nur innerlich, denn ein gemeinsames Gebet mit ZJ ist für einen Christen nicht mög-lich (diese lehnen den dreieinigen Gott ab, zu dem Christen be-ten; &amp;gt;Dreieinigkeit).&lt;br /&gt;
#Bitten Sie Gott um Liebe, Freundlichkeit und Weisheit. Bitten Sie ihn aber auch, Sie und Ihre Familie vor falschen Lehren und Verführungsmächten zu bewahren. Stellen Sie sich unter den Schutz Jesu Christi.&lt;br /&gt;
#Begegnen Sie den ZJ mit Respekt. Machen Sie ihre Ansichten nicht lächerlich, sondern stellen Sie sich mit ihnen unter die Auto-rität der (wirklichen!) Heiligen Schrift.&lt;br /&gt;
#Betonen Sie, daß Sie wie die ZJ die Heilige Schrift als absolute Richtschnur anerkennen, allerdings nur die Heilige Schrift und nicht den »Wachtturm«, aber auch nicht die »&amp;gt;Neue-Welt Über-setzung« der WTG, sondern den Urtext oder eine urtextnahe Übersetzung (z. B. Elberfelder Bibel, Schlachter-Bibel).&lt;br /&gt;
#Es wäre gut, wenn Sie vor dem Gespräch mit den grundlegen-den Lehren der WTG und auch deren Widerlegung etwas vertraut sind. Lesen Sie gute christliche Literatur, die Sie darüber infor-miert.&lt;br /&gt;
#Wichtiger aber ist es, sich in der Bibel gut auszukennen und ihren Anweisungen zu folgen. Ziehen Sie die »geistliche Waffen-rüstung« nach Eph 6,13-18 an.&lt;br /&gt;
#Beachten Sie, daß ZJ ständig biblische Begriffe verwenden, aber häufig etwas anderes damit meinen als Sie. Drängen Sie auf klare Begriffs-Definitionen. Beispielsweise bezeichnen auch ZJ Jesus als »Sohn Gottes«, meinen damit aber den Erzengel Michael als einen Gottessohn (und nicht Jesus Christus als Gott den Sohn; &amp;gt;Christologie).&lt;br /&gt;
#Beugen Sie der sogenannten »Rösselsprung-Methode« (das Gegenüber hüpft von einer Bibelstelle zur anderen) vor, indem Sie sich auf wenige Themen und Bibelstellen konzentrieren und diese gründlich ausdiskutieren.&lt;br /&gt;
#Lassen Sie es nicht zu, daß Ihr Gesprächspartner Bibelstellen aus dem Zusammenhang reißt, sondern pochen Sie immer wie-der auf den Kontext und den sich daraus ergebenden Wortsinn der biblischen Aussagen.&lt;br /&gt;
#Versuchen Sie, die Gesprächsführung zu übernehmen und zu behalten, und stellen Sie die zentralen Themen des christlichen Glaubens (Gott, Christus, Erlösung) in den Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
#Weisen Sie, soweit Sie entsprechende Literatur zur Hand haben, die zahlreichen Irrtümer und Falschprophezeiungen der WTG (z. B. die nicht eingetroffenen Voraussagen für 1874, 1878, 1914, 1925 und 1975) nach (&amp;gt;Endzeit-Daten). Fragen Sie Ihre Besucher dann, ob diese wirklich eine Organisation für eine vertrauenswürdige Autorität halten, die ihre Anhänger schon so häufig getäuscht hat.&lt;br /&gt;
#Würdigen Sie den missionarischen Einsatz und ethischen Eifer der ZJ, aber weisen Sie deutlich darauf hin, daß menschli-che Werke keine Zusatz-Garantie für das ewige Heil sind, son-dern für den Christen eine Folge des durch Jesus Christus für uns auf Golgatha erworbenen vollkommenen Heils.&lt;br /&gt;
#Wenn Ihnen eine theologische Diskussion schwerfällt, lassen Sie sich nicht weiter darauf ein, sondern bekennen Sie fröhlich die vollkommene Erlösung, die Sie durch Jesus Christus erhalten haben. Brechen Sie dann das Gespräch ab, verabschieden Sie die ZJ und befehlen Sie sie der rettenden Liebe Gottes an.&lt;br /&gt;
#Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ihnen gute christliche Literatur mitzugeben. Da die Wachtturm-Anhänger Bücher von Seiten der »Christenheit« in aller Regel nicht lesen dürfen, emp-fiehlt es sich, ihnen diese mit dem Vorschlag mitzugeben, bei einem weiteren Besuch auch über diese Literatur zu reden. Da diesen daran liegt, wieder zu kommen, werden sie sich diesem Vorschlag kaum entziehen können.&lt;br /&gt;
#Bei der ganzen Begegnung (und natürlich auch darüber hin-aus) ist es wichtig, selber ein glaubwürdiges Christsein zu prakti-zieren und vorzuleben - und das heißt konkret: freundlich zu blei-ben, sich nicht provozieren zu lassen und evtl. auch etwas zu trinken und zu essen anzubieten.&lt;br /&gt;
#Wenn man keine Zeit für ein Gespräch hat, kann man das freundlich sagen - und der Besucher muß es akzeptieren. Fühlt man sich den ZJ allein nicht gewachsen, dann kann man andere Christen zum Gespräch hinzuziehen (die Wachtturm-Anhänger kommen ja auch meistens zu zweit). Grundsätzlich jedoch sollte man sich der missionarischen Begegnung mit ZJ nicht entziehen. Denn sie sind Menschen, die Gott liebhat und retten möchte.&lt;br /&gt;
#Zeigt ein ZJ Offenheit für das biblische Evangelium, dann beginnt ein schmerzhafter Lösungsprozeß von der Sekte: Er gilt als Abtrünniger und Geächteter, verliert seine bisherigen Freunde und den »bergenden« Rahmen der WTG. Deshalb ist es wichtig, ihm ein neues Zuhause zu bieten, in dem er sich wohlfühlen kann: eine bibeltreue, hilfsbereite Gemeinde, in der einer den anderen trägt und tröstet; die überschaubare Gruppe eines Haus-kreises, in dem einer für den anderen einstehen kann; einen Ort der Geborgenheit.&lt;br /&gt;
#Unter Umständen sind seelische Verletzungen infolge des Gewissensdrucks und der Unterwerfung unter die Wachtturm-Organisation vorhanden, die behutsam geheilt werden müssen. Die Botschaft von der Erlösung des Sünders allein aus Gnaden schenkt Luft zum Atmen. Sie befreit von versklavender Werksge-rechtigkeit und panischer Harmagedon-Furcht.&lt;br /&gt;
#Die missionarische Begegnung mit ZJ kann nicht »einstu-diert« werden (wie dies die WTG ihrerseits versucht), sondern sie erfolgt unter Gebet und der souveränen Leitung des Heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
#Es geht nicht um die Bekehrung zu einer bestimmten Kirche und Konfession, sondern in erster Linie um die Hinwendung zum lebendigen Herrn Jesus Christus, dem Sohn Gottes, wie ihn die Bibel uns schildert: »Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben« (Joh 3,16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==»Austritt«==&lt;br /&gt;
Die Überschrift »Austritt habe ich in Anführungszeichen gesetzt, weil es einen Austritt im geläufigen Sinn im Blick auf die Wacht-turm-Gesellschaft gar nicht gibt. Hans Jürgen Twisselmann, selbst ehemaliger ZJ, der heute einen »Bruderdienst« leitet, welcher fragenden und ehemaligen Sektenmitgliedern zur Seite steht, bringt die Situation der Wachtturm-Anhänger auf den Punkt:&amp;lt;blockquote&amp;gt;»Wer sich den Zeugen Jehovas anschließt, indem er Zeugnis ablegt für ''Jehovas Königreich'' und ''seinen Entschluß, den Willen Jehovas zu tun, durch die Taufe symbolisiert'', ist damit weder Mit-glied der WTG, noch gehört er dem an vielen Orten gegründeten &amp;gt;Verein Jehovas Zeugen&amp;lt; als Mitglied an. Diese aus Gründen der Zweckmäßigkeit gegründeten Vereine umfassen ja in der Regel nur die nach deutschem Vereinsrecht zur Gründung eines Vereins erfor-derlichen sieben Mitglieder, die einen Vorstand wählen, der - etwa vor Gericht oder in geschäftlichen Fragen und Bauvorhaben - die Ortsversammlung der Z[eugen] J[ehovas] legal vertritt. Wenn Ihr nun fragt: &amp;gt;Gehören wir denn überhaupt keiner Religionsgemeinschaft an?&amp;lt;, so muß ich sagen: Nein, juristisch gesehen, also im Sinne des Vereinsrechts, seid Ihr nirgends Mitglied. In der Sprache der Wirt-schaft ausgedrückt, seid Ihr &amp;gt;freie Mitarbeiter&amp;lt; des Verlags ''Wacht-turm Bibel- und Traktatgesellschaft'', die nach eigenen früheren Bekundungen eine ''Geschäftsfirma'' ist zur Verbreitung religiöser Bücher und Zeitschriften. Diese habt Ihr als ehrenamtliche Werber von Haus zu Haus und auf den Straßen verkauft, und dazu wurdet Ihr in den Versammlungen geschult unter der Überwachung durch Beauf-tragte dieser Gesellschaft bzw. ihres Zweigbüros« (Twisselmann 1992, S. 124).&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Im Anschluß an Erfahrungen Twisselmanns (ebd., S. 124 f.) und anderer lassen sich folgende »Ratschläge für ZJ, die freiwillig ausscheiden wollen«, formulieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Zuständig ist nicht die Zentrale der WTG, sondern die örtliche Versammlung. Teilen Sie dieser Ihren Wunsch auszuscheiden schriftlich mit. Richten Sie den eingeschriebenen Brief an den aufsichtsführenden Ältesten.&lt;br /&gt;
#Schreiben Sie nicht polemisch-anklagend, sondern sachlich-liebevoll und biblisch argumentierend.&lt;br /&gt;
#Betonen Sie, daß Sie freiwillig ausscheiden wollen, und drän-gen Sie darauf, daß diese Freiwilligkeit auch im Antwortschreiben der Versammlung erwähnt wird. Beugen Sie so der Behauptung eines &amp;gt;Gemeinschaftsentzugs mit der damit verbundenen Äch-tung und Verdächtigung so weit wie möglich vor.&lt;br /&gt;
#Achten Sie auf die Begriffe, die Sie verwenden. Schreiben Sie nicht von »Austritt« (Sie sind niemals eingetreten), »Mitglied-schaft« oder ähnlichem. Erklären Sie vielmehr, daß Sie Ihre Ver-bindung zur Ortsversammlung »lösen«, aus der Gemeinschaft »ausscheiden« bzw. »nicht mehr dazugehören« möchten.&lt;br /&gt;
#Sie können sich in Ihrem Schreiben auf den »Wachtturm« vom 15.10.1986, S. 31, sowie auf das Buch »Organisiert, um unseren Predigtdienst durchzuführen«, S. 149, berufen. An diesen Stellen wird ein »Ausscheiden« von der WTG her ermöglicht, auch wenn es nach wie vor mit Ächtung verbunden ist.&lt;br /&gt;
#Machen Sie sich von aller Korrespondenz Kopien und verlan-gen Sie stets eine schriftliche Antwort, um sieh vor Rufmord und ähnlichem zu schützen.&lt;br /&gt;
#Suchen und halten Sie während dieser Zeit der Auseinander-setzungen Kontakt zu einer guten, bibeltreuen Gemeinde, die Ihnen ein neues Zuhause bietet. Lesen Sie die Bibel in einer ur-textgetreuen Übersetzung und bitten Sie Gott um Wegweisung.&lt;br /&gt;
#Sagen Sie sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich von allen Bindungen an die WTG und ihren Lehren (auch okkulten Einflüssen, z. B. in der Auffassung vom Heiligen Geist als »Kraft«) los. Bekennen Sie dem lebendigen dreieinigen Gott ihre Schuld und nehmen Sie seine Vergebung in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Lothar.Gassmann</name></author>
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