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Die erste deutsche Bibelübersetzung von Bedeutung war die Übersetzung des Reformators Dr. Martin Luther. Luther sagte z.Bibel Folgendes über die Heilige Schrift:<blockquote>"Wer einen einzigen Spruch aus dem Evangelium auf die Goldwaage legen könnte und ersehen, wie großer Reichtum darin uns geschenkt wird, der würde dagegen alle Königreiche auf Erden halten für lauter Dreck."</blockquote><blockquote>"Es soll in der Christenheit keine andere Lehre gepredigt noch gehört werden denn das reine lautere Gotteswort; oder sollen beide, Prediger und Zuhörer, mit ihrer Lehre verflucht und verdammt sein."</blockquote><blockquote>"Wenn einer das Wort fahren läßt und sich mit seinen Gedanken herumschlägt und streitet, so ist es um ihn geschehen."</blockquote>Luther war auch nüchtern genug, um von dunklen und unklaren Stellen in der Heiligen Schrift zu wissen. Für diesen Fall gab er folgenden Ratschlag:<blockquote>"Dass aber vielen vieles verborgen bleibt, daran ist nicht die Dunkelheit der Schrift schuld, sondern die Blindheit oder Trägheit derjenigen, die nicht danach trachten, dass sie die so helle Wahrheit sehen möchten ... Wo sie aber dunkel ist, da gilt's: Mit Gottes Wort ist nicht zu spaßen; kannst du es nicht verstehen, so nimm den Hut davor ab."</blockquote>Lit.: H. Jochums (Hg.), Die Bibel ist Gottes Wort. Orientierung für die Gemeinde, 2000. | Die erste deutsche Bibelübersetzung von Bedeutung war die Übersetzung des Reformators Dr. Martin Luther. Luther sagte z.Bibel Folgendes über die Heilige Schrift:<blockquote>"Wer einen einzigen Spruch aus dem Evangelium auf die Goldwaage legen könnte und ersehen, wie großer Reichtum darin uns geschenkt wird, der würde dagegen alle Königreiche auf Erden halten für lauter Dreck."</blockquote><blockquote>"Es soll in der Christenheit keine andere Lehre gepredigt noch gehört werden denn das reine lautere Gotteswort; oder sollen beide, Prediger und Zuhörer, mit ihrer Lehre verflucht und verdammt sein."</blockquote><blockquote>"Wenn einer das Wort fahren läßt und sich mit seinen Gedanken herumschlägt und streitet, so ist es um ihn geschehen."</blockquote>Luther war auch nüchtern genug, um von dunklen und unklaren Stellen in der Heiligen Schrift zu wissen. Für diesen Fall gab er folgenden Ratschlag:<blockquote>"Dass aber vielen vieles verborgen bleibt, daran ist nicht die Dunkelheit der Schrift schuld, sondern die Blindheit oder Trägheit derjenigen, die nicht danach trachten, dass sie die so helle Wahrheit sehen möchten ... Wo sie aber dunkel ist, da gilt's: Mit Gottes Wort ist nicht zu spaßen; kannst du es nicht verstehen, so nimm den Hut davor ab."</blockquote>Lit.: H. Jochums (Hg.), Die Bibel ist Gottes Wort. Orientierung für die Gemeinde, 2000. | ||
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