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Vorentrückungslehre (Prätribulationismus) besagt, dass die Gemeinde nicht in die siebenjährige antichristliche Trübsalszeit hineingehen muss, sondern vorher entrückt wird (Entrückung). Es gibt sehr viele Vertreter dieser Lehre im evangelikalen Bereich, wo sie inzwischen fast zur klassischen Position geworden ist. In der Regel wird sie mit der Lehre von abgegrenzten Heilszeit-Epochen (Dispensationen) verbunden. John Nelson Darby war derjenige, der diese Lehre seit dem Jahre 1830 am stärksten ausformuliert hat. Sie kam allerdings - darauf weisen Vertreter des Dispensationalismus hin - zumindest ansatzweise auch schon vor Darby in der Kirchengeschichte vor, z.B. bei Ephraem dem Syrer bereits im 4. Jahrhundert nach Christus. Ephraem schreibt: | Vorentrückungslehre (Prätribulationismus) besagt, dass die Gemeinde nicht in die siebenjährige antichristliche Trübsalszeit hineingehen muss, sondern vorher entrückt wird (Entrückung). Es gibt sehr viele Vertreter dieser Lehre im evangelikalen Bereich, wo sie inzwischen fast zur klassischen Position geworden ist. In der Regel wird sie mit der Lehre von abgegrenzten Heilszeit-Epochen (Dispensationen) verbunden. John Nelson Darby war derjenige, der diese Lehre seit dem Jahre 1830 am stärksten ausformuliert hat. Sie kam allerdings - darauf weisen Vertreter des Dispensationalismus hin - zumindest ansatzweise auch schon vor Darby in der Kirchengeschichte vor, z.B. bei Ephraem dem Syrer bereits im 4. Jahrhundert nach Christus. Ephraem schreibt: | ||