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Der bibellesende und gläubige Christ freilich weiss, dass allein Gott die Fäden der Geschichte in seiner Hand hält. Diese Welt wird keinen Augenblick früher vergehen, als Gott es zulässt. Die Kriege und die Bedrohungen, die wir erleben, sind erst die Vorboten seines Gerichts.<blockquote>Sie sind der "Anfang der Wehen".</blockquote>Eine auffallende Tatsache sei hier erwähnt, nämlich dass die beiden Weltkriege. in engem Zusammenhang mit dem deutlichsten Zeichen der Endzeit stehen: der Neugründung des Staates Israel. Im ersten Weltkrieg verlor die Türkei Palästina. Es kam als internationaler Verwaltungsbezirk unter englische Oberhoheit. Die Balfour-Deklaration vom 2.11.1917 sicherte den Juden dort ein Siedlungs- und Heimatrecht. Daraufhin folgten Einwanderungswellen in immer rascherer Folge und mit immer größeren Zahlen von Menschen: Während 1914 85 000 Juden in Palästina lebten, waren es 1928 bereits 200 000. Diese Einwanderungswellen erhielten einen gewaltigen Schub zur Zeit des nationalsozialistischen Holocaust und des zweiten Weltkriegs. So zählte man 1948 in Palästina 758 000 Juden. Erschüttert über die unsäglichen Leiden dieses Volkes, erkannten nach dem Krieg die meisten Länder, die sich in der UNO zusammenschlossen, das Existenzrecht der Juden in Palästina an. Am 15. Mai 1948 legte England sein Mandat über Palästina nieder, und der Staat Israel wurde ausgerufen. | Der bibellesende und gläubige Christ freilich weiss, dass allein Gott die Fäden der Geschichte in seiner Hand hält. Diese Welt wird keinen Augenblick früher vergehen, als Gott es zulässt. Die Kriege und die Bedrohungen, die wir erleben, sind erst die Vorboten seines Gerichts.<blockquote>Sie sind der "Anfang der Wehen".</blockquote>Eine auffallende Tatsache sei hier erwähnt, nämlich dass die beiden Weltkriege. in engem Zusammenhang mit dem deutlichsten Zeichen der Endzeit stehen: der Neugründung des Staates Israel. Im ersten Weltkrieg verlor die Türkei Palästina. Es kam als internationaler Verwaltungsbezirk unter englische Oberhoheit. Die Balfour-Deklaration vom 2.11.1917 sicherte den Juden dort ein Siedlungs- und Heimatrecht. Daraufhin folgten Einwanderungswellen in immer rascherer Folge und mit immer größeren Zahlen von Menschen: Während 1914 85 000 Juden in Palästina lebten, waren es 1928 bereits 200 000. Diese Einwanderungswellen erhielten einen gewaltigen Schub zur Zeit des nationalsozialistischen Holocaust und des zweiten Weltkriegs. So zählte man 1948 in Palästina 758 000 Juden. Erschüttert über die unsäglichen Leiden dieses Volkes, erkannten nach dem Krieg die meisten Länder, die sich in der UNO zusammenschlossen, das Existenzrecht der Juden in Palästina an. Am 15. Mai 1948 legte England sein Mandat über Palästina nieder, und der Staat Israel wurde ausgerufen. | ||
Siehe auch: [[Friede]]; [[Zeichen der Zeit | Siehe auch: [[Friede]]; [[Index.php?title=Zeichen der Zeit|Zeichen der Zeit]]; [[Wiederkunft Jesu Christi]]. | ||
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