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Soteriologie (Zeugen Jehovas): Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Seite wurde neu angelegt: „__TOC__ == Überblick == Der Ausgangspunkt von Charles Taze Russell war die Angst vor der ewigen Höllenqual. Demgegenüber verkündete er ein Reich der ewigen Seligkeit der Gerechten und Geretteten, das sehr ''hedonistisch'' geprägt ist und fleischlich-irdische Erwartungen enthält, fast wie der islamische „Himmel“. Über das Leben im „Himmel“ heißt es in der 78. Sure des Koran: <blockquote>„Für die Gottesfürchtig…“)
 
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In ''Römer 5,12-21'' wird zwar Christus als der zweite Adam dem ersten Adam gegenübergestellt, aber es wird betont, daß sich beide eben ''nicht auf der gleichen Ebene'' befinden: <blockquote>„Aber ''nicht'' verhält es sich mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn wenn an eines Sünde viele gestorben sind, so ist ''viel mehr'' ''(pollo mallon)'' Gottes Gnade und Gabe vielen überschwenglich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus“ (V. 15). </blockquote>Sünde und Gnade verhalten sich nicht wie zwei Waagschalen mit gleichen Gewichten, die alttestamentliche Talionsregel gilt in diesem Zusammenhang gerade ''nicht'', sondern die Gnade Gottes besitzt „ein herrliches und gewaltiges Übergewicht“ (de Boor 1979, S. 137). Gott wurde in Jesus Christus ''Mensch'', weil er nur so ''stellvertretend'' für uns Menschen sterben, unsere Sünden sühnen und unsere Gottverlassenheit überwinden konnte (vgl. Hebr 2,17; 4,15; Mt 27,46). Aber erlösen kann er uns nur, indem er ''Gott'' ist und die ''Macht'' zur Erlösung besitzt. <blockquote>„Nur ein Gott konnte ein Opfer von so unendlichem Wert aufbringen, um die ewige Höllenstrafe aufzuwiegen, die unsere Sünden gemäß dem rechtmäßigen Anspruch der göttlichen Gerechtigkeit fordern“ (McDowell/Larson 1985, S. 76).</blockquote>
In ''Römer 5,12-21'' wird zwar Christus als der zweite Adam dem ersten Adam gegenübergestellt, aber es wird betont, daß sich beide eben ''nicht auf der gleichen Ebene'' befinden: <blockquote>„Aber ''nicht'' verhält es sich mit der Gabe wie mit der Sünde. Denn wenn an eines Sünde viele gestorben sind, so ist ''viel mehr'' ''(pollo mallon)'' Gottes Gnade und Gabe vielen überschwenglich widerfahren durch die Gnade des einen Menschen Jesus Christus“ (V. 15). </blockquote>Sünde und Gnade verhalten sich nicht wie zwei Waagschalen mit gleichen Gewichten, die alttestamentliche Talionsregel gilt in diesem Zusammenhang gerade ''nicht'', sondern die Gnade Gottes besitzt „ein herrliches und gewaltiges Übergewicht“ (de Boor 1979, S. 137). Gott wurde in Jesus Christus ''Mensch'', weil er nur so ''stellvertretend'' für uns Menschen sterben, unsere Sünden sühnen und unsere Gottverlassenheit überwinden konnte (vgl. Hebr 2,17; 4,15; Mt 27,46). Aber erlösen kann er uns nur, indem er ''Gott'' ist und die ''Macht'' zur Erlösung besitzt. <blockquote>„Nur ein Gott konnte ein Opfer von so unendlichem Wert aufbringen, um die ewige Höllenstrafe aufzuwiegen, die unsere Sünden gemäß dem rechtmäßigen Anspruch der göttlichen Gerechtigkeit fordern“ (McDowell/Larson 1985, S. 76).</blockquote>
{{Footer-Neu|LITERATURE=L. Gassmann;  Kleines Zeugen Jehovas Handbuch; MABO PROMOTION (Oktober 2006<sup>1</sup>) }}
[[Kategorie:Zeugen Jehovas]]
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