Autor
1.079
Bearbeitungen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 87: | Zeile 87: | ||
*Trotzdem bleiben Unterschiede in den Evangelien, vor allem in den Handlungsabläufen einzelner Ereignisse. Hier muss man aber bedenken, dass die Berichterstatter kein Protokollbuch mit sich führten, worin alles im einzelnen hätte festgehalten werden können. Die Erlebnisse wurden ja zunächst von denen, die direkt beteiligt waren, also etwa den Frauen am Grabe, überliefert und erst später unter Leitung des Heiligen Geistes von den Evangelisten niedergeschrieben (vergleiche Lk 1,1ff). Berücksichtigt man diesen Tatbestand, dann staunt man über das hohe Maß an innerer Übereinstimmung. | *Trotzdem bleiben Unterschiede in den Evangelien, vor allem in den Handlungsabläufen einzelner Ereignisse. Hier muss man aber bedenken, dass die Berichterstatter kein Protokollbuch mit sich führten, worin alles im einzelnen hätte festgehalten werden können. Die Erlebnisse wurden ja zunächst von denen, die direkt beteiligt waren, also etwa den Frauen am Grabe, überliefert und erst später unter Leitung des Heiligen Geistes von den Evangelisten niedergeschrieben (vergleiche Lk 1,1ff). Berücksichtigt man diesen Tatbestand, dann staunt man über das hohe Maß an innerer Übereinstimmung. | ||
*Zudem sind Unterschiede, die trotz allem bleiben, gerade ein Beweis für Glaubwürdigkeit. Eine Zensurbehörde hätte sie ja einebnen können. Dass man dies nicht getan hat, spricht für die Ehrfurcht vor der überlieferten Tradition und damit gerade für die Echtheit der dargestellten Ereignisse. | *Zudem sind Unterschiede, die trotz allem bleiben, gerade ein Beweis für Glaubwürdigkeit. Eine Zensurbehörde hätte sie ja einebnen können. Dass man dies nicht getan hat, spricht für die Ehrfurcht vor der überlieferten Tradition und damit gerade für die Echtheit der dargestellten Ereignisse. | ||
*Ein zusätzliches Argument für die Glaubwürdigkeit der Berichte ist, dass in den Evangelien auch Zeugen genannt werden, die keine (große) Autorität besaßen, zum Beispiel zwei völlig unbekannte Jünger in Lk 24 (Emmaus-Geschichte) oder (damals juristisch völlig unbedeutende) Frauen am leeren Grab (, die von den Aposteln ja auch zunächst gar nicht ernstgenommen werden). Dass diese trotzdem genannt sind, bezeugt, dass sich die Evangelisten um die Darstellung des möglichst genauen Ablaufs der Ereignisse bemüht haben. Siehe auch: [[Bibelkritik]]; [[Entmythologisierung]]; [[Rationalismus]]; [[Wunder]]. | *Ein zusätzliches Argument für die Glaubwürdigkeit der Berichte ist, dass in den Evangelien auch Zeugen genannt werden, die keine (große) Autorität besaßen, zum Beispiel zwei völlig unbekannte Jünger in Lk 24 (Emmaus-Geschichte) oder (damals juristisch völlig unbedeutende) Frauen am leeren Grab (, die von den Aposteln ja auch zunächst gar nicht ernstgenommen werden). Dass diese trotzdem genannt sind, bezeugt, dass sich die Evangelisten um die Darstellung des möglichst genauen Ablaufs der Ereignisse bemüht haben. Siehe auch: [[Bibelkritik]]; [[Entmythologisierung]]; [[Rationalismus]]; [[Wunder]]. | ||
{{Footer|AUTHOR=[[User:Lothar.Gassmann|Lothar.Gassmann ]]|URL=https://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Auferstehung.html|LITERATURE=K. Bürgener, Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten (div. Aufl.); L. Gassmann, Auferstehung - das zentrale Ereignis, 1999.| | |||
{{Footer|AUTHOR=[[User:Lothar.Gassmann|Lothar.Gassmann ]]|URL=https://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Auferstehung.html|LITERATURE=K. Bürgener, Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten (div. Aufl.); L. Gassmann, Auferstehung - das zentrale Ereignis, 1999.|KATHEGORIES=[[Kategorie:Theologie]]}} | |||