Anonym

Kategorie:Endzeit: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Seid nüchtern und wachsam! ===
=== Seid nüchtern und wachsam! ===
Gott nimmt sich unser an ‑ und doch entbindet uns dies nicht davon, ''nüchtern und wachsam zu'' bleiben. Denn sonst könnten wir den Verführungen verfallen, die viel hinterhältiger und gefährlicher auftreten als die plumpe Verfolgung. Vor allem aber könnten wir Gefahr laufen, den Tag zu verpassen, an dem der Herr kommt ‑ so wie die fünf törichten Jungfrauen, die kein Öl in ihrer Lampe hatten (Mt 25,1‑13). „So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!“ (1. Thess 5,6). „Wachen und nüchtern sein“ bedeutet: in der Lebensverbindung mit Jesus stehen, seinen Geist im Herzen haben, ihn lieben, ihm dienen, ihm gehorchen und durch ihn Vergebung empfangen. „Wachen und nüchtern sein“ bedeutet: sich nicht auf Seitenwege bringen lassen, die von Jesus wegführen, sondern auf dem schmalen Weg bleiben, der zum ewigen Leben führt (Mt 7,13 f.). Wenn wir so leben, sind wir vorbereitet auf den Tag der >Entrückung.
Gott nimmt sich unser an ‑ und doch entbindet uns dies nicht davon, ''nüchtern und wachsam zu'' bleiben. Denn sonst könnten wir den Verführungen verfallen, die viel hinterhältiger und gefährlicher auftreten als die plumpe Verfolgung. Vor allem aber könnten wir Gefahr laufen, den Tag zu verpassen, an dem der Herr kommt ‑ so wie die fünf törichten Jungfrauen, die kein Öl in ihrer Lampe hatten (Mt 25,1‑13). „So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein!“ (1. Thess 5,6). „Wachen und nüchtern sein“ bedeutet: in der Lebensverbindung mit Jesus stehen, seinen Geist im Herzen haben, ihn lieben, ihm dienen, ihm gehorchen und durch ihn Vergebung empfangen. „Wachen und nüchtern sein“ bedeutet: sich nicht auf Seitenwege bringen lassen, die von Jesus wegführen, sondern auf dem schmalen Weg bleiben, der zum ewigen Leben führt (Mt 7,13 f.). Wenn wir so leben, sind wir vorbereitet auf den Tag der [[Entrückung]].


Forscht in der Schrift!
Forscht in der Schrift!


Über die Einwohner von Beröa wird in der Apostelgeschichte berichtet: „Diese waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte“ (Apg 17,11). So sind auch wir gerufen, gründlich die Bibel zu studieren, um die Zeichen der Zeit zu erkennen, alle Lehren (auch die in diesem Buch vorgetragenen) zu prüfen und unser Leben am Willen Gottes auszurichten. Es gibt kein Entrinnen vor den Gefahren der Endzeit ohne ''Kenntnis des Wortes Gottes,'' das diese entlarvt und den Ausweg zeigt. Die Bibel ist wie ein Kompass, der uns Orientierung schenkt. Die prophetischen und apokalyptischen Kapitel sollten heute in Predigten, Bibelstunden und Hauskreisen vermehrt betrachtet werden. Doch sollten wir uns mit dem Verstehen dessen begnügen, was der Herr uns zuteilt, und keinen gewagten Spekulationen verfallen. Wir sollten nichts zur Schrift hinzutun, nichts von ihr wegnehmen und keine Stellen aus dem Zusammenhang reißen. Das Gebet um das rechte Verständnis ist gerade bei den apokalyptischen Schriften das A und das O. Es dürfte selbstverständlich sein, dass sich Kinder Gottes das Wort Gottes durch eine vom Unglauben gespeiste >Bibelkritik nicht rauben lassen, sondern die ''reale Erfüllung der prophetischen und endzeitlichen Aussagen'' erwarten. Den Spöttern, die fragen: <blockquote>„Wo bleibt denn die Verheißung seines Kommens?“ </blockquote>antwortete bereits der Apostel Petrus: <blockquote>„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Busse finde“ (2. Petr 3,3 f.9).</blockquote>
Über die Einwohner von Beröa wird in der Apostelgeschichte berichtet: „Diese waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte“ (Apg 17,11). So sind auch wir gerufen, gründlich die Bibel zu studieren, um die Zeichen der Zeit zu erkennen, alle Lehren (auch die in diesem Buch vorgetragenen) zu prüfen und unser Leben am Willen Gottes auszurichten. Es gibt kein Entrinnen vor den Gefahren der Endzeit ohne ''Kenntnis des Wortes Gottes,'' das diese entlarvt und den Ausweg zeigt. Die Bibel ist wie ein Kompass, der uns Orientierung schenkt. Die prophetischen und apokalyptischen Kapitel sollten heute in Predigten, Bibelstunden und Hauskreisen vermehrt betrachtet werden. Doch sollten wir uns mit dem Verstehen dessen begnügen, was der Herr uns zuteilt, und keinen gewagten Spekulationen verfallen. Wir sollten nichts zur Schrift hinzutun, nichts von ihr wegnehmen und keine Stellen aus dem Zusammenhang reißen. Das Gebet um das rechte Verständnis ist gerade bei den apokalyptischen Schriften das A und das O. Es dürfte selbstverständlich sein, dass sich Kinder Gottes das Wort Gottes durch eine vom Unglauben gespeiste [[Bibelkritik]] nicht rauben lassen, sondern die ''reale Erfüllung der prophetischen und endzeitlichen Aussagen'' erwarten. Den Spöttern, die fragen: <blockquote>„Wo bleibt denn die Verheißung seines Kommens?“ </blockquote>antwortete bereits der Apostel Petrus: <blockquote>„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Busse finde“ (2. Petr 3,3 f.9).</blockquote>


=== Haltet fest am Gebet! ===
=== Haltet fest am Gebet! ===
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