Autor
1.079
Bearbeitungen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
__TOC__ | |||
U. Völker gibt folgende Definition: "Die H.P. ist eine intellektuelle und soziale Bewegung innerhalb der Psychologie, die eine Erneuerung des psychologischen Denkens im Geiste des Humanismus und [[Existentialismus]] anstrebt. Sie kann nicht den Anspruch erheben, eine eigenständige Schule zu sein, da es bis heute nicht gelungen ist, eine einheitliche Theorie zu entwickeln" (H.P., 1980, 13). Deshalb wäre es eigentlich richtiger, von den H.P.n (Mehrzahl) oder den Schulen der H.P. zu sprechen. Dennoch gibt es gemeinsame Grundzüge der verschiedenen Schulen bezüglich des Menschenbilds. Zentrales Theorem der H.P. ist die Idee vom Menschen als einem aktiven Gestalter seiner eigenen Existenz. Jeder Mensch sei von Natur aus auf Autonomie angelegt. H. Hagehülsmann gibt zu bedenken: "Die wie Axiome behandelten philosophischen, psychologischen, soziologischen und ethischen Grundannahmen eines Menschenbildes zur Natur, zum Wesen und Ziel des Menschen enthalten immer auch Glaubensmomente und Hoffnungen" (in: H. Petzold, Wege zum Menschen, Bd. 1, 1984, 20). Die Grundannahme vom Menschen, der sich selbst verwirklicht und zugleich in sich die Kraft zur Selbstverwirklichung findet, zieht sich durch sämtliche Schulen der H.P. Innerhalb der psychologischen Wissenschaft sind vor allem [[Adler, Alfred|Alfred Adler]] und [[Jung, Carl Gustav|C. G. Jung]] als Wegbereiter der H.P. zu sehen. Als Hauptvertreter der H.P. gelten Abraham Maslow, Fritz Perls und Carl Rogers. | U. Völker gibt folgende Definition: "Die H.P. ist eine intellektuelle und soziale Bewegung innerhalb der Psychologie, die eine Erneuerung des psychologischen Denkens im Geiste des Humanismus und [[Existentialismus]] anstrebt. Sie kann nicht den Anspruch erheben, eine eigenständige Schule zu sein, da es bis heute nicht gelungen ist, eine einheitliche Theorie zu entwickeln" (H.P., 1980, 13). Deshalb wäre es eigentlich richtiger, von den H.P.n (Mehrzahl) oder den Schulen der H.P. zu sprechen. Dennoch gibt es gemeinsame Grundzüge der verschiedenen Schulen bezüglich des Menschenbilds. Zentrales Theorem der H.P. ist die Idee vom Menschen als einem aktiven Gestalter seiner eigenen Existenz. Jeder Mensch sei von Natur aus auf Autonomie angelegt. H. Hagehülsmann gibt zu bedenken: "Die wie Axiome behandelten philosophischen, psychologischen, soziologischen und ethischen Grundannahmen eines Menschenbildes zur Natur, zum Wesen und Ziel des Menschen enthalten immer auch Glaubensmomente und Hoffnungen" (in: H. Petzold, Wege zum Menschen, Bd. 1, 1984, 20). Die Grundannahme vom Menschen, der sich selbst verwirklicht und zugleich in sich die Kraft zur Selbstverwirklichung findet, zieht sich durch sämtliche Schulen der H.P. Innerhalb der psychologischen Wissenschaft sind vor allem [[Adler, Alfred|Alfred Adler]] und [[Jung, Carl Gustav|C. G. Jung]] als Wegbereiter der H.P. zu sehen. Als Hauptvertreter der H.P. gelten Abraham Maslow, Fritz Perls und Carl Rogers. | ||
| Zeile 15: | Zeile 15: | ||
Ursprungsquelle dieses Artikels: https://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Humanistische_Psychologie.html (Abgerufen am 21. 02. 2022, 10:22) | Ursprungsquelle dieses Artikels: https://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Humanistische_Psychologie.html (Abgerufen am 21. 02. 2022, 10:22) | ||
[[Kategorie:Ideologien]] | |||
[[Kategorie:Psychologie]] | |||