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* Maria Caird, geb. Campbell, die sich zusammen mit ihrem Gatten William Caird einige Zeit bei Irving aufhielt, dann aber wieder nach Schottland zurückkehrt und eine Ms. Hall, welche die erste war, die während der öffentlichen Sonntagsgottesdienste in der Regent Square Church in Zungen redete. | * Maria Caird, geb. Campbell, die sich zusammen mit ihrem Gatten William Caird einige Zeit bei Irving aufhielt, dann aber wieder nach Schottland zurückkehrt und eine Ms. Hall, welche die erste war, die während der öffentlichen Sonntagsgottesdienste in der Regent Square Church in Zungen redete. | ||
Und das führte zu Tumulten, Sensationsgier und Auseinandersetzungen in der Kirchengemeinde, in der Presbyterianischen Kirche und schließlich zur Amtsenthebung Irvings. Es kam es zum Prozess gegen Irving, weil er diese Vorkommnisse duldete. In der Anklage berief sich die Presbyterianische Kirche auf ihre Gottesdienst-Ordnung, in der es hieß: | Und das führte zu Tumulten, Sensationsgier und Auseinandersetzungen in der Kirchengemeinde, in der Presbyterianischen Kirche und schließlich zur Amtsenthebung Irvings. Es kam es zum Prozess gegen Irving, weil er diese Vorkommnisse duldete. In der Anklage berief sich die Presbyterianische Kirche auf ihre Gottesdienst-Ordnung, in der es hieß:<blockquote>"Sobald der öffentliche Gottesdienst angefangen hat, hat jeder seine ganze Aufmerksamkeit darauf hinzurichten, darf nichts lesen, außer was der Geistliche verliest oder zitiert; er hat sich noch mehr vor allem Flüstern, allem Verkehr mit anderen u. s. w. und vor allem unpassenden Betragen, welches den Geistlichen oder das Volk stören oder sich und andere vom Gottesdienst abhalten könnte, zu hüten."</blockquote>Es soll also völlige Konzentration auf das Wort Gottes herrschen. Und wenn Tumulte entstanden und Irving Ursachen duldete, welche diese herbeiführten, musste er mit Konsequenzen rechnen. | ||
"Sobald der öffentliche Gottesdienst angefangen hat, hat jeder seine ganze Aufmerksamkeit darauf hinzurichten, darf nichts lesen, außer was der Geistliche verliest oder zitiert; er hat sich noch mehr vor allem Flüstern, allem Verkehr mit anderen u. s. w. und vor allem unpassenden Betragen, welches den Geistlichen oder das Volk stören oder sich und andere vom Gottesdienst abhalten könnte, zu hüten." | |||
Es soll also völlige Konzentration auf das Wort Gottes herrschen. Und wenn Tumulte entstanden und Irving Ursachen duldete, welche diese herbeiführten, musste er mit Konsequenzen rechnen. | |||
Ein zweites Argument gegen Irving war mehr theologisch-grundsätzlicher Natur: Die reformierte Westmister-Konfession hält daran fest, dass die Offenbarung Gottes in Form der Bibel vorliegt und als solche abgeschlossen ist, dass also keine neuen Offenbarungen notwendig sind (Neuoffenbarung). | Ein zweites Argument gegen Irving war mehr theologisch-grundsätzlicher Natur: Die reformierte Westmister-Konfession hält daran fest, dass die Offenbarung Gottes in Form der Bibel vorliegt und als solche abgeschlossen ist, dass also keine neuen Offenbarungen notwendig sind (Neuoffenbarung). | ||
So heisst es: | So heisst es:<blockquote>"Der ganze Rat Gottes ... ist entweder ausdrücklich in der Schrift niedergelegt oder kann durch rechte und genaue Folgerungen aus der Schrift abgeleitet werden; niemals und nirgends ist etwas dazu zu setzen weder durch neue Offenbarungen des Geistes, noch durch menschliche Traditionen."</blockquote>Irving hielt dagegen:<blockquote>"Wenn das das Werk des Geistes ist, wer könnte es hindern?" Und er warf der Kirchenleitung vor, sie stelle gar nicht die Frage, ob das jetzt der Geist Gottes wirke, sondern gehe mit Formgründen gegen ihn vor. Dem könne er sich nicht fügen. "Ist dies das Werk des Heiligen Geistes, die Stimme Jesu in seiner Kirche, wer bin ich, dass ich sie hindern könnte?"</blockquote>Irvings Verteidigung konnte seine Amtsenthebung nicht verhindern. Es kam zum Prozess. Im Mai 1832 wurde ihm untersagt, in der Kirche am Regent Square weiterhin lehren zu dürfen. Und dann, wenige Tage später, mietete er einen Saal in London, in dem auch der Utopist Robert Owen seine Vorträge gehalten hatte, mit 800 Plätzen. Er hielt von nun an dort seine Versammlungen ab - oder eben auf den Plätzen und Strassen Londons unter freiem Himmel. 1833 (nach den ersten Apostelberufungen; s.u.) wurde dann ein noch schwerwiegenderes Urteil über Irving gefällt, welches zu seinem Ausschluss aus der schottisch-presbyterianischen Kirche führte. Der Grund war seine bereits erwähnte Irrlehre über die menschliche Natur Christi. Irving lebte danach nur noch kurze Zeit. Im Herbst 1834, eineinhalb Jahre später, nachdem er vorher noch zum "Engel", also zum Bischof der apostolischen Gemeinde, ernannt worden war, ist er aufgezehrt von diesen Kämpfen mit 42 Jahren verstorben. Er wurde in der St. Mungos Kathedrale in Glasgow bestattet, wo über seiner Grabstätte auf einem Gemälde die Figur Johannes des Täufers mit dem Angesicht Edward Irvings dargestellt wurde - Johannes der Täufer, der Christus vorausgeht und ihn ankündigt. | ||
"Der ganze Rat Gottes ... ist entweder ausdrücklich in der Schrift niedergelegt oder kann durch rechte und genaue Folgerungen aus der Schrift abgeleitet werden; niemals und nirgends ist etwas dazu zu setzen weder durch neue Offenbarungen des Geistes, noch durch menschliche Traditionen." | |||
Irving hielt dagegen: | |||
"Wenn das das Werk des Geistes ist, wer könnte es hindern?" Und er warf der Kirchenleitung vor, sie stelle gar nicht die Frage, ob das jetzt der Geist Gottes wirke, sondern gehe mit Formgründen gegen ihn vor. Dem könne er sich nicht fügen. "Ist dies das Werk des Heiligen Geistes, die Stimme Jesu in seiner Kirche, wer bin ich, dass ich sie hindern könnte?" | |||
Irvings Verteidigung konnte seine Amtsenthebung nicht verhindern. Es kam zum Prozess. Im Mai 1832 wurde ihm untersagt, in der Kirche am Regent Square weiterhin lehren zu dürfen. Und dann, wenige Tage später, mietete er einen Saal in London, in dem auch der Utopist Robert Owen seine Vorträge gehalten hatte, mit 800 Plätzen. Er hielt von nun an dort seine Versammlungen ab - oder eben auf den Plätzen und Strassen Londons unter freiem Himmel. 1833 (nach den ersten Apostelberufungen; s.u.) wurde dann ein noch schwerwiegenderes Urteil über Irving gefällt, welches zu seinem Ausschluss aus der schottisch-presbyterianischen Kirche führte. Der Grund war seine bereits erwähnte Irrlehre über die menschliche Natur Christi. Irving lebte danach nur noch kurze Zeit. Im Herbst 1834, eineinhalb Jahre später, nachdem er vorher noch zum "Engel", also zum Bischof der apostolischen Gemeinde, ernannt worden war, ist er aufgezehrt von diesen Kämpfen mit 42 Jahren verstorben. Er wurde in der St. Mungos Kathedrale in Glasgow bestattet, wo über seiner Grabstätte auf einem Gemälde die Figur Johannes des Täufers mit dem Angesicht Edward Irvings dargestellt wurde - Johannes der Täufer, der Christus vorausgeht und ihn ankündigt. | |||
Irving selber wurde nicht "Apostel", ist aber ein maßgeblicher Vorläufer und Impulsgeber der Katholisch-Apostolischen und Neuapostolischen Bewegung gewesen - auch wenn sich diese Gruppen in der Folgezeit zumeist von ihm distanziert haben, da sie mit seinen teilweise extremen Lehren und Ansichten nicht identifiziert werden wollten. Insofern ist auch die zum Schimpfwort gewordene Bezeichnung "Irvingianer" für die apostolischen Gruppen problematisch und wird von diesen strikt abgewiesen. Dennoch hat Irving unbestreitbare Einflüsse auf die apostolische Bewegung ausgeübt. Es wären zu nennen: die Wiederentdeckung der charismatischen Gaben, die Betonung des Heiligen Geistes, die Propagierung der Geistestaufe, die Erwartung der nahen Wiederkunft Jesu Christi. Nach Ansicht von Albrecht Weber (Die Katholisch-Apostolischen Gemeinden, Diss. 1977, XVI) war Irving nicht "Stifter" der Katholisch-Apostolischen Gemeinden, sondern, "Herold", "Verkünder" und "Propagandist". Die Stifter waren andere Personen, von denen im nächsten Abschnitt zu handeln ist. | Irving selber wurde nicht "Apostel", ist aber ein maßgeblicher Vorläufer und Impulsgeber der Katholisch-Apostolischen und Neuapostolischen Bewegung gewesen - auch wenn sich diese Gruppen in der Folgezeit zumeist von ihm distanziert haben, da sie mit seinen teilweise extremen Lehren und Ansichten nicht identifiziert werden wollten. Insofern ist auch die zum Schimpfwort gewordene Bezeichnung "Irvingianer" für die apostolischen Gruppen problematisch und wird von diesen strikt abgewiesen. Dennoch hat Irving unbestreitbare Einflüsse auf die apostolische Bewegung ausgeübt. Es wären zu nennen: die Wiederentdeckung der charismatischen Gaben, die Betonung des Heiligen Geistes, die Propagierung der Geistestaufe, die Erwartung der nahen Wiederkunft Jesu Christi. Nach Ansicht von Albrecht Weber (Die Katholisch-Apostolischen Gemeinden, Diss. 1977, XVI) war Irving nicht "Stifter" der Katholisch-Apostolischen Gemeinden, sondern, "Herold", "Verkünder" und "Propagandist". Die Stifter waren andere Personen, von denen im nächsten Abschnitt zu handeln ist. | ||
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In diesem Jahr der Stille trafen sie sich täglich zu Bibelbetrachtungen, die allerdings mit Hilfe von sieben Propheten betrieben wurden, d.h. die Propheten erschlossen den Aposteln durch ihre Eingebungen den "Geist der Schrift", oft auch allegorisch. Diese zwölf Apostel repräsentierten nach ihrer eigenen Vorstellung die zwölf Stämme des "geistlichen Israels", also der Gemeinde. Gott sollte die Christenheit unter ihnen, die allesamt Bewohner der Britischen Inseln waren, aufteilen. Deshalb wurde die Christenheit in zwölf Stämme gegliedert und jedem Apostel ein Stamm zugeteilt: Cardale erhielt England und Amerika als den Stamm Juda. Drummond erhielt Schottland und die protestantische Schweiz, den Stamm Benjamin. Perceval erhielt Italien, den Stamm Manasse. King-Church erhielt Dänemark, Niederlande und Belgien als Isaschar. Armstrong erhielt Irland, Griechenland und den Orient als Sebulon. Woodhouse erhielt Süddeutschland und Österreich, den Stamm Ruben. Tudor erhielt Polen, Indien und Australien als Ephraim. Dalton erhielt Frankreich und den katholischen Teil der Schweiz: Asser. Carlyle erhielt Norddeutschland: Simeon. Sitwell erhielt Portugal und Spanien: Naphtali. Dow erhielt Russland, Finnland und das Baltikum: Dan. MacKenzie erhielt Norwegen und Schweden: Gad. Die kirchliche Herkunft dieser "Apostel" war übrigens unterschiedlich. Die meisten waren Anglikaner. Es gab aber auch einen Freikirchlichen (Henry John King-Church), Independisten, Kongregationalisten und Schottisch-Presbyterianische. | In diesem Jahr der Stille trafen sie sich täglich zu Bibelbetrachtungen, die allerdings mit Hilfe von sieben Propheten betrieben wurden, d.h. die Propheten erschlossen den Aposteln durch ihre Eingebungen den "Geist der Schrift", oft auch allegorisch. Diese zwölf Apostel repräsentierten nach ihrer eigenen Vorstellung die zwölf Stämme des "geistlichen Israels", also der Gemeinde. Gott sollte die Christenheit unter ihnen, die allesamt Bewohner der Britischen Inseln waren, aufteilen. Deshalb wurde die Christenheit in zwölf Stämme gegliedert und jedem Apostel ein Stamm zugeteilt: Cardale erhielt England und Amerika als den Stamm Juda. Drummond erhielt Schottland und die protestantische Schweiz, den Stamm Benjamin. Perceval erhielt Italien, den Stamm Manasse. King-Church erhielt Dänemark, Niederlande und Belgien als Isaschar. Armstrong erhielt Irland, Griechenland und den Orient als Sebulon. Woodhouse erhielt Süddeutschland und Österreich, den Stamm Ruben. Tudor erhielt Polen, Indien und Australien als Ephraim. Dalton erhielt Frankreich und den katholischen Teil der Schweiz: Asser. Carlyle erhielt Norddeutschland: Simeon. Sitwell erhielt Portugal und Spanien: Naphtali. Dow erhielt Russland, Finnland und das Baltikum: Dan. MacKenzie erhielt Norwegen und Schweden: Gad. Die kirchliche Herkunft dieser "Apostel" war übrigens unterschiedlich. Die meisten waren Anglikaner. Es gab aber auch einen Freikirchlichen (Henry John King-Church), Independisten, Kongregationalisten und Schottisch-Presbyterianische. | ||
Carlyle berichtet offen über die Probleme des Anfangs: | Carlyle berichtet offen über die Probleme des Anfangs:<blockquote>"Niemand wusste, was ein Apostel sei, welche Pflichten und Verpflichtungen mit diesem Amte verbunden seien. Wir mussten alles wie Kinder lernen, wir mussten alle in die Schule gehen, und manchmal in eine sehr schwere Schule. Nun entstand die Frage, wie das apostolische Amt ausgeübt werden sollte. Wir sahen: Alle anderen Ämter werden durch Apostel eingesetzt, aber die Apostel allein durch den Herrn" (zit. nach Weber, ebd., 26).</blockquote>Die Apostel also fürchteten ihre Unwissenheit. Wie Kinder mussten sie erst lernen. Anfangs hatten sie ja die Vollzahl noch nicht erreicht, lebten zum Teil noch in ihren alten Gemeinden - und das Apostelamt bedeutete einen riesigen Bruch in ihrem Leben. Mit der Aussonderung war nun ein neuer Schritt erreicht. Sie waren von allen bisherigen Verpflichtungen befreit und für ihren Dienst freigestellt. | ||
"Niemand wusste, was ein Apostel sei, welche Pflichten und Verpflichtungen mit diesem Amte verbunden seien. Wir mussten alles wie Kinder lernen, wir mussten alle in die Schule gehen, und manchmal in eine sehr schwere Schule. Nun entstand die Frage, wie das apostolische Amt ausgeübt werden sollte. Wir sahen: Alle anderen Ämter werden durch Apostel eingesetzt, aber die Apostel allein durch den Herrn" (zit. nach Weber, ebd., 26). | |||
Die Apostel also fürchteten ihre Unwissenheit. Wie Kinder mussten sie erst lernen. Anfangs hatten sie ja die Vollzahl noch nicht erreicht, lebten zum Teil noch in ihren alten Gemeinden - und das Apostelamt bedeutete einen riesigen Bruch in ihrem Leben. Mit der Aussonderung war nun ein neuer Schritt erreicht. Sie waren von allen bisherigen Verpflichtungen befreit und für ihren Dienst freigestellt. | |||
== | == Das Testimonium der Apostel == | ||
Die neuen Apostel wandten sich seit 1835 mit verschiedenen Aufrufen ("Testimonium") an geistliche und weltliche Führer der Erde, um auf die Endzeit, die zu erstrebende Einheit und Sammlung der Christen und das dazu dienliche wiederaufgerichtete Apostelamt hinzuweisen. Die Resonanz bei den Adressaten war äußerst gering, die Reaktion fast durchweg ablehnend, da keiner (schon gar nicht der Papst) bereit war, die Autorität dieser Männer als "Apostel" anzuerkennen. Nachfolgend zur Illustration ein Ausschnitt aus dem "Zeugnis der Apostel an die geistlichen und weltlichen Häupter der Christenheit" aus dem Jahre 1836:<blockquote>"Und schon hat Er (Gott) sich aufgemacht, Sein Heiligtum wieder zu bauen, die zerfallene Hütte Davids, Seinen Wohnsitz in Zion. Von da geht Sein Zeugnis an alle Getauften, ausgerichtet von zwölf Männern, die durch den Heiligen Geist zu Aposteln berufen und aus den Orten ihrer Geburt ausgesondert worden sind für den Dienst Christi in allen Landen. Ihr Amt wird es sein, durch den Glauben und das anhaltende Gebet des Volkes Gottes allen Getauften den Segen auszuspenden, den Jesus, der Apostel Seiner Kirche, durch Apostel geben möchte ... Dies ist keine neue Sekte: es ist Gottes Werk, um Seinen Segen der ganzen Christenheit, der ganzen getauften Welt, mitzuteilen ... In der ganzen Christenheit, Gesetzlosigkeit: hier Unterwerfung unter die Autorität; außerhalb, Spaltung und Sekten: hier Ein Leib, einig im Glauben, mit Lehrern, die einmütig dasselbe lehren. Draußen, Schulen des Antichrists unter dem Vorsitz von Häuptern, die sich das Volk selbst erwählt hat: hier, Ein Leib, regiert durch Ämter, die nicht vom Volke eingesetzt, sondern von Gott gegeben sind."</blockquote> | Die neuen Apostel wandten sich seit 1835 mit verschiedenen Aufrufen ("Testimonium") an geistliche und weltliche Führer der Erde, um auf die Endzeit, die zu erstrebende Einheit und Sammlung der Christen und das dazu dienliche wiederaufgerichtete Apostelamt hinzuweisen. Die Resonanz bei den Adressaten war äußerst gering, die Reaktion fast durchweg ablehnend, da keiner (schon gar nicht der Papst) bereit war, die Autorität dieser Männer als "Apostel" anzuerkennen. Nachfolgend zur Illustration ein Ausschnitt aus dem "Zeugnis der Apostel an die geistlichen und weltlichen Häupter der Christenheit" aus dem Jahre 1836:<blockquote>"Und schon hat Er (Gott) sich aufgemacht, Sein Heiligtum wieder zu bauen, die zerfallene Hütte Davids, Seinen Wohnsitz in Zion. Von da geht Sein Zeugnis an alle Getauften, ausgerichtet von zwölf Männern, die durch den Heiligen Geist zu Aposteln berufen und aus den Orten ihrer Geburt ausgesondert worden sind für den Dienst Christi in allen Landen. Ihr Amt wird es sein, durch den Glauben und das anhaltende Gebet des Volkes Gottes allen Getauften den Segen auszuspenden, den Jesus, der Apostel Seiner Kirche, durch Apostel geben möchte ... Dies ist keine neue Sekte: es ist Gottes Werk, um Seinen Segen der ganzen Christenheit, der ganzen getauften Welt, mitzuteilen ... In der ganzen Christenheit, Gesetzlosigkeit: hier Unterwerfung unter die Autorität; außerhalb, Spaltung und Sekten: hier Ein Leib, einig im Glauben, mit Lehrern, die einmütig dasselbe lehren. Draußen, Schulen des Antichrists unter dem Vorsitz von Häuptern, die sich das Volk selbst erwählt hat: hier, Ein Leib, regiert durch Ämter, die nicht vom Volke eingesetzt, sondern von Gott gegeben sind."</blockquote> | ||