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Homiletik: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die Seite wurde neu angelegt: „<blockquote>"Wir sollen als Theologen von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können als solche nicht von Gott reden. Wir sollen beides, unser Sollen und unser Nicht-Können, wissen und eben damit Gott die Ehre geben. Das ist unsere Bedrängnis. Alles andere ist daneben ein Kinderspiel.“[1] </blockquote>Mit diesen geradezu klassisch gewordenen Sätzen hat Karl Barth im Jahre 1924 die Not des Predigers beschrieben, der vor der s…“)
 
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<blockquote>"Wir sollen als Theologen von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können als solche nicht von Gott reden. Wir sollen beides, unser Sollen und unser Nicht-Können, wissen und eben damit Gott die Ehre geben. Das ist unsere Bedrängnis. Alles andere ist daneben ein Kinderspiel.“[[Homiletik#%20ftn1|[1]]] </blockquote>Mit diesen geradezu klassisch gewordenen Sätzen hat Karl Barth im Jahre 1924 die Not des Predigers beschrieben, der vor der schönen aber zugleich schweren Aufgabe steht, das Wort Gottes weiterzusagen. Und noch schwieriger wird die Situation. wenn die Gemeinde in den Blick kommt, der das Wort gesagt werden soll. Läßt sich die Gemeinde durch das gepredigte Wort verändern? Oder wird das gepredigte Wort seinerseits durch die Gemeinde beeinflußt und verändert? Wird es gar verfälscht? Ist es überhaupt "Wort Gottes", was der Prediger verkündigt, oder nur Menschenwort? Ist die Predigt Zuspruch einer Botschaft "von oben", von Gott, her oder bloße zwischenmenschliche Kommunikation? Kann und soll es eine "gemeindegemäße" Predigt geben? Die Antworten auf diese Fragen fallen unterschiedlich aus. Einige davon möchte ich nachfolgend skizzieren und miteinander ins Gespräch bringen.  
<blockquote>"Wir sollen als Theologen von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können als solche nicht von Gott reden. Wir sollen beides, unser Sollen und unser Nicht-Können, wissen und eben damit Gott die Ehre geben. Das ist unsere Bedrängnis. Alles andere ist daneben ein Kinderspiel.“[[Homiletik#%20ftn1|[1]]] </blockquote>Mit diesen geradezu klassisch gewordenen Sätzen hat Karl Barth im Jahre 1924 die Not des Predigers beschrieben, der vor der schönen aber zugleich schweren Aufgabe steht, das Wort Gottes weiterzusagen. Und noch schwieriger wird die Situation. wenn die Gemeinde in den Blick kommt, der das Wort gesagt werden soll. Läßt sich die Gemeinde durch das gepredigte Wort verändern? Oder wird das gepredigte Wort seinerseits durch die Gemeinde beeinflußt und verändert? Wird es gar verfälscht? Ist es überhaupt "Wort Gottes", was der Prediger verkündigt, oder nur Menschenwort? Ist die Predigt Zuspruch einer Botschaft "von oben", von Gott, her oder bloße zwischenmenschliche Kommunikation? Kann und soll es eine "gemeindegemäße" Predigt geben? Die Antworten auf diese Fragen fallen unterschiedlich aus. Einige davon möchte ich nachfolgend skizzieren und miteinander ins Gespräch bringen.  


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''Geistlichkeit:'' Jede gelungene Predigt ist ein Wunder des Heiligen Geistes. Ihn im Gebet zu erbitten, ist das A und Q jeder homiletischen Bemühung. "Man kann nicht predigen, ohne zu beten"[[Homiletik#%20ftn30|[30]]] (Karl Barth).
''Geistlichkeit:'' Jede gelungene Predigt ist ein Wunder des Heiligen Geistes. Ihn im Gebet zu erbitten, ist das A und Q jeder homiletischen Bemühung. "Man kann nicht predigen, ohne zu beten"[[Homiletik#%20ftn30|[30]]] (Karl Barth).


{{Footer-Neu|LITERATURE=Kleines Theologie-Handbuch in 2 Bänden ,MABO PROMOTION 2008<sup>1</sup>}}
Orginärer Autor: [[Benutzer:Lothar.Gassmann|Lothar Gassmann]]
[[Kategorie:Theologie]]


Lothar Gassmann
----[[Homiletik#%20ftnref1|[1]]] K. Barth, Das Wort Gottes und die Aufgabe der Theologie, München 1924, S. 158.
----[[Homiletik#%20ftnref1|[1]]] K. Barth, Das Wort Gottes und die Aufgabe der Theologie, München 1924, S. 158.


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