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Atheismus: Unterschied zwischen den Versionen

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Biblische Beurteilung: Gott existiert. Er ist ewig und unendlich. Er ist zugleich persönlich und Mensch geworden. Er ist einer und dreieinig (ein göttliches Wesen in drei Personen: Vater, Sohn und [[Heiliger Geist]]; [[Dreieinigkeit]]). Er ist heilig und barmherzig. Sein Wesen ist Liebe. Gott hat sich geoffenbart: in der Schöpfung, in der Geschichte, im Gewissen und in seinem Sohn Jesus Christus. Darüber hinaus gibt es in der philosophischen Tradition [[Gottesbeweise]] (zumindest "Gottes-Hinweise"), die durchaus schlüssig sind, z.B den teleologischen, finalistischen Beweis (vgl. Thomas von Aquin). Immanuel Kant, der die klassischen Gottesbeweise kritisierte, ließ doch den moralischen Gottesbeweis gelten. Er sagte, dass "der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gewissen in mir" darauf hinweisen, dass es einen Gott und Schöpfer gibt. Bei der Leugnung der Existenz Gottes setzt sich der Leugner selbst an Gottes Stelle und macht sich selbst zum "Gott". Und warum? Weil der Mensch behauptet, dass er allwissend sei, indem er sagt, dass es keinen Gott gibt. Nur wenn ich mich aber über etwas stelle, kann ich darüber so reden. So ist es nur folgerichtig (aber trotzdem falsch), wenn Nietzsche von der Leugnung Gottes zur Selbstvergottung des Menschen übergeht. Entscheidend bleibt, dass sich Gott selbst geoffenbart hat, und zwar auch in historischen Ereignissen. Zur Frage, warum ein liebender Gott Leiden zulässt, siehe unter [[Theodizee]].
Biblische Beurteilung: Gott existiert. Er ist ewig und unendlich. Er ist zugleich persönlich und Mensch geworden. Er ist einer und dreieinig (ein göttliches Wesen in drei Personen: Vater, Sohn und [[Heiliger Geist]]; [[Dreieinigkeit]]). Er ist heilig und barmherzig. Sein Wesen ist Liebe. Gott hat sich geoffenbart: in der Schöpfung, in der Geschichte, im Gewissen und in seinem Sohn Jesus Christus. Darüber hinaus gibt es in der philosophischen Tradition [[Gottesbeweise]] (zumindest "Gottes-Hinweise"), die durchaus schlüssig sind, z.B den teleologischen, finalistischen Beweis (vgl. Thomas von Aquin). Immanuel Kant, der die klassischen Gottesbeweise kritisierte, ließ doch den moralischen Gottesbeweis gelten. Er sagte, dass "der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gewissen in mir" darauf hinweisen, dass es einen Gott und Schöpfer gibt. Bei der Leugnung der Existenz Gottes setzt sich der Leugner selbst an Gottes Stelle und macht sich selbst zum "Gott". Und warum? Weil der Mensch behauptet, dass er allwissend sei, indem er sagt, dass es keinen Gott gibt. Nur wenn ich mich aber über etwas stelle, kann ich darüber so reden. So ist es nur folgerichtig (aber trotzdem falsch), wenn Nietzsche von der Leugnung Gottes zur Selbstvergottung des Menschen übergeht. Entscheidend bleibt, dass sich Gott selbst geoffenbart hat, und zwar auch in historischen Ereignissen. Zur Frage, warum ein liebender Gott Leiden zulässt, siehe unter [[Theodizee]].
 
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==Literaturhinweise ==
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Lit: N. L. Geisler, Christian Apologetics, 1992,173-192; ders.. Wenn Skeptiker fragen, 1996, 55-62.
 
==Einzelhinweise und Quellen==
Originärer Autor: [[Benutzer:Lothar.Gassmann|Lothar Gassmann]]
 
Ursprungsquelle dieses Artikels: <nowiki>https://www.bibel-glaube.de/handbuch_orientierung/Seele.html</nowiki> (Abgerufen am 20. 02. 2022, 18:09)
[[Kategorie:Grundsatzartikel]]
[[Kategorie:Ideologien]]
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