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Durch der Bibel entlehnte Begriffe ("Engel", "Erzengel" usw.) bei Steiner darf man sich nicht täuschen lassen, denn er meint damit etwas völlig anderes als im christlichen Sinne: nämlich höherentwickelte Menschen, welche die "Engelstufe" erreicht haben und die noch im Erdenzustand lebenden Menschen angeblich geistig beschenken, damit auch diese sich zur "Engelstufe", "Erzengelstufe" usw. emporarbeiten können (vgl. 601,120f.; 613,37f.88). In Wirklichkeit kommen aber nicht die Engel Gottes und auch keine "höherentwickelten Menschen", sondern nur die gefallenen Engel, die [[Dämonen]], dem Bestreben des Menschen entgegen, zu übersinnlichen Welten zu gelangen, was die Bibel unmissverständlich deutlich macht und wovor sie warnt (vgl. 1. Mose 3,1ff.; 1. Kor. 10,20; 2. Kor. 11,14; Jud. 6; Hebr. 1,4ff.; Offb. 12,8f. u.a.). | Durch der Bibel entlehnte Begriffe ("Engel", "Erzengel" usw.) bei Steiner darf man sich nicht täuschen lassen, denn er meint damit etwas völlig anderes als im christlichen Sinne: nämlich höherentwickelte Menschen, welche die "Engelstufe" erreicht haben und die noch im Erdenzustand lebenden Menschen angeblich geistig beschenken, damit auch diese sich zur "Engelstufe", "Erzengelstufe" usw. emporarbeiten können (vgl. 601,120f.; 613,37f.88). In Wirklichkeit kommen aber nicht die Engel Gottes und auch keine "höherentwickelten Menschen", sondern nur die gefallenen Engel, die [[Dämonen]], dem Bestreben des Menschen entgegen, zu übersinnlichen Welten zu gelangen, was die Bibel unmissverständlich deutlich macht und wovor sie warnt (vgl. 1. Mose 3,1ff.; 1. Kor. 10,20; 2. Kor. 11,14; Jud. 6; Hebr. 1,4ff.; Offb. 12,8f. u.a.). | ||
Eurythmie kann von ihren Wurzeln in der heidnischen Tempeltanzkunst her und gemäss ihrem Selbstanspruch, dem Menschen unzugängliche übersinnliche Welten auf Erden zu vergegenwärtigen, aus christlicher Sicht nur als dämonisch inspirierte und Dämonen herbeirufende Kunst verstanden werden. Betrachtet man die mit Geheimsymbolen gefüllten Bühnenbilder und seltsamen Bewegungsformen bei eurythmischen Aufführungen (einige sind in Steiners Buch "Eurythmie" fotografisch dokumentiert), dann ergibt sich für den unbefangenen Beobachter ein unheimlicher und finsterer Eindruck. Im "Lexikon des Geheimwissens" von H. Eurythmie Miers wird ausdrücklich auf die Ähnlichkeit zwischen der Steinerschen Eurythmie und dem brasilianischen | Eurythmie kann von ihren Wurzeln in der heidnischen Tempeltanzkunst her und gemäss ihrem Selbstanspruch, dem Menschen unzugängliche übersinnliche Welten auf Erden zu vergegenwärtigen, aus christlicher Sicht nur als dämonisch inspirierte und Dämonen herbeirufende Kunst verstanden werden. Betrachtet man die mit Geheimsymbolen gefüllten Bühnenbilder und seltsamen Bewegungsformen bei eurythmischen Aufführungen (einige sind in Steiners Buch "Eurythmie" fotografisch dokumentiert), dann ergibt sich für den unbefangenen Beobachter ein unheimlicher und finsterer Eindruck. Im "Lexikon des Geheimwissens" von H. Eurythmie Miers wird ausdrücklich auf die Ähnlichkeit zwischen der Steinerschen Eurythmie und dem brasilianischen [[Macumba-Spiritismus]] hingewiesen: | ||
"Nachdem von der Theosophie praktisch alle Religionen, der Okkultismus, die Magie und der Spiritismus bearbeitet worden waren, suchte Steiner auch die Kunst in den Dienst der anthroposophischen Theosophie zu stellen (...) Es handelt sich dabei (sc. bei der Steinerschen Eurythmie) besonders um Bewegungen, die das gesprochene Wort besser zum Ausdruck bringen sollen, ähnlich der Macumba, einem magischen Tanz der südamerikanischen Eingeborenen" (Miers 1986, 138). | "Nachdem von der Theosophie praktisch alle Religionen, der Okkultismus, die Magie und der Spiritismus bearbeitet worden waren, suchte Steiner auch die Kunst in den Dienst der anthroposophischen Theosophie zu stellen (...) Es handelt sich dabei (sc. bei der Steinerschen Eurythmie) besonders um Bewegungen, die das gesprochene Wort besser zum Ausdruck bringen sollen, ähnlich der Macumba, einem magischen Tanz der südamerikanischen Eingeborenen" (Miers 1986, 138). | ||
Steiner bestätigt dies indirekt, wenn er sagt:<blockquote>"Der Rhythmus des Tanzes führt zu den Urzeiten der Welt. Die Tänze unserer Zeit sind eine Degeneration der uralten Tempeltänze, durch welche die tiefsten Weltgeheimnisse erkannt werden" (642,186).</blockquote>Vor der Eurythmie als einer | Steiner bestätigt dies indirekt, wenn er sagt:<blockquote>"Der Rhythmus des Tanzes führt zu den Urzeiten der Welt. Die Tänze unserer Zeit sind eine Degeneration der uralten Tempeltänze, durch welche die tiefsten Weltgeheimnisse erkannt werden" (642,186).</blockquote>Vor der Eurythmie als einer [[Okkultismus|okkulten]] Praktik ist somit deutlich zu warnen. | ||
Sieh. auch: [[Anthroposophie]]; [[Astrologie]]; [[Erkenntnisse höherer Welten]]; [[Macumba]]; [[Mystik]]; [[Okkultismus]]; [[Reinkarnation]]; [[Spiritismus]]; [[Steiner, Rudolf|Rudolf Steiner]]; [[Waldorfpädagogik]]. | Sieh. auch: [[Anthroposophie]]; [[Astrologie]]; [[Erkenntnisse höherer Welten]]; [[Macumba]]; [[Mystik]]; [[Okkultismus]]; [[Reinkarnation]]; [[Spiritismus]]; [[Steiner, Rudolf|Rudolf Steiner]]; [[Waldorfpädagogik]]. | ||