Yu-Gi-Oh

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Die drei japanischen Silben lassen sich mit „König der Spiele" wiedergeben. Die Geschichte hinter dem Trend aus Japan: Yugi lebt bei seinem Großvater, der ein Spielegeschäft hat. Oft wird der Zehntklässler von seinen Mitschülern gehänselt und verprügelt. Doch eines Tages entdeckt er ein 3.000 Jahre altes Puzzle aus Ägypten. Was er nicht weiß: Das „Millenniumpuzzle“ verleiht demjenigen, der es zusammensetzen kann, finstere Kräfte. Auf einmal ist der Schüler völlig verändert. Sobald um ihn herum ein Unrecht geschieht, verwandelt er sich in den „König der Spiele" Yama Yugi. Dazu verhilft ihm die „magische Energie" des Puzzles. Mit seinen Gegnern duelliert sich der junge mittels Spielkarten. Genau das können Kinder und Jugendliche jetzt auch tun, und zwar mit den Yu-Gi-Oh-Karten. So zumindest verspricht es der Hersteller Konarni. Jeder Spieler hat zu Beginn 8.000 „Lifepoints" (Lebenspunkte). Es gibt Monster-, Zauber- und Fallenkarten. Ritualzauberkarten sind beispielsweise erforderlich, um ein Ritualmonster zu beschwören. Die Monster sind unterschiedlich stark und können sich gegenseitig besiegen, die Verlierer büßen Punkte ein. Besiegte Monster kommen auf den „Friedhof“. Sobald ein Teilnehmer alle Lebenspunkte verloren hat, ist das Spiel beendet. Mittlerweile gibt es über 5.000 verschiedene Karten. Außerdem gibt es Comics und Zeichentrickfilme, in denen die Monster aus den Karten beim Duell zum Leben erwachen und gegeneinander kämpfen. Da die Comics aus Japan stammen, beginnen sie auch in der Übersetzung oft dort, wo bei europäischen Büchern die letzte Seite ist. Doch obwohl sie von rechts nach links gelesen werden, finden die Bildergeschichten bei deutschen Schülern reißenden Absatz. In den Trickfilmen gibt es durchaus vorbildliche Aspekte. So schenkt Yugi einem Freund drei Millionen Dollar, die er bei einem Turnier im „Königreich der Duellanten" gewonnen hat. Dieser kann dadurch eine Operation finanzieren, durch die das Augenlicht seiner Schwester gerettet wird. Allerdings handelt es sich nicht um eine harmlose Serie, aus der Kinder faires Verhalten lernen können. Die Geschichten enthalten viele Elemente aus dem Okkultismus und dem Aberglauben. Oft ist vom „Reich der Schatten" die Rede. Mit schwarzer Magie gelingt es Yugi, Feinde im Duell zu besiegen und dadurch Freunden zu helfen. Mehrere Male kommt es vor, dass ein Duellant schwächer wird. Dann „drücken" ihm seine Kameraden „die Daumen", und er erhält neue Kraft. Duellieren scheint in Yugis Welt wichtiger als alles andere zu sein.

Literaturhinweise

Einzelhinweise und Quellen

Anmerkungen


Quellenangaben


Orginärer Autor: Elisabeth Hausen